Veröffentlicht in Sachtitel

Lee Strobel – Der Fall Jesus

aum jemand zweifelt daran, dass Jesus gelebt hat. Aber hat er wirklich Wunder vollbracht? Gibt es allen Ernstes Beweise dafür, dass er von den Toten auferstanden ist? Diese Frage hat sich auch Lee Strobel gestellt – ein erfolgreicher Reporter der „Chicago Tribune“ -, nachdem seine Frau zum Glauben an Jesus Christus kam. Von dem Atheisten, der „Gott“ abgehakt hatte, nachdem er Bekanntschaft mit der Evolutionstheorie gemacht hatte – nur mitleidig belächelt. Als sich seine Frau für Gott entschied, war das für Strobel ein Schock. Er hatte doch eine nette, lebenslustige Frau geheiratet. Jetzt würde sie doch sicher langweilig und prüde werden. Als aber das Gegenteil geschah, erklärte sich der Reporter bereit, die Sache mit dem Glauben selbst noch einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen.

In dem Buch „Der Fall Jesus“ kann man Lee Strobels geistliche Reise nachlesen. Er geht dort offen und ehrlich Fragen nach wie: „Hielt sich Jesus wirklich für Gott?“, „War er verrückt, als er das von sich behauptete?“, „Gibt es auch außerhalb der Bibel Beweise für Jesus?“, „Gibt es Beweise dafür, daß er wirklich am Kreuz gestorben und dann wieder auferstanden ist?“, „Was ist mit den anderen Religionen?“ etc. Dabei interviewt er namhafte amerikanische Wissenschaftler aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Biologie etc., die anerkannte Kapazitäten auf ihrem Gebiet sind. Er konfrontiert sie mit wissenschaftlichen Fakten, anerkanten Beweisen und unangenehmen Fragen zum Thema.

Der mehrfach ausgezeichnete Gerichtsreporter interviewt diese „Zeugen“, um so handfeste Beweise für oder gegen das Leben und die Auferstehung Jesu zu bekommen.

Das Buch richtet sich an alle (Christen und Nichtchristen), die sich mit gängigen Einwänden gegen den christlichen Glauben beschäftigen wollen und dabei nicht ihren Verstand ausschalten wollen. Beim Lesen stellt man an zahlreichen Stellen fest, daß Strobel genau die kritischen Fragen stellt, die man auch selbst gerne an die Fachleute stellen würde. Lee Strobel gelingt es auf eine unterhaltsame und gut nachzuvollziehende Art und Weise, Fakten für die Existenz Jesu und seiner Identität als Sohn Gottes zu liefern. Ich bin mir nicht sicher, ob es auch Menschen erreichen wird, die dem Glauben völlig ablehnend gegenüberstehen, aber wer sich bereits für diese Religion interessiert, den wird Strobels Buch sicherlich ansprechen. Obwohl Strobel sicherlich zielgerichtet argumentiert, verzichtet er darauf, den Leser zu manipulieren oder zu einer Einsicht zu drängen. Ein Manko ist sicherlich die Tatsache, das alle interviewten Experten Amerikaner sind und die meisten der zitierten Bücher nicht in deutscher Übersetzung vorliegen. Dafür entschädigt aber das angefügte Verzeichnis mit deutschsprachiger Literatur zum Teil wieder.

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