Veröffentlicht in Belletristik

Scott Cienin & Dan Jolley: Vengeance (Angel-Roman 14)

Wolfram & Hart wollen Angel Investigation engagieren. Lilith, die erste Frau Adams und Mutter der Dämonen, ist nämlich nach L.A. gekommen. Die Zeit ist für sie gekommen, ein Artefakt einzusetzen, mit dem sie die ganze Welt verändern kann. Vorher muss sie noch 1000 Seelen korrumpieren. Dieses Artefakt ist eine Hand als Halsschmuck, deren Ursprung die abgeschlagenen Gliedmaßen der Schlange der Versuchung sein soll.

Soweit ist das Buch ja noch ganz interessant. Auch die folgenden Szenen, als unsere Helden verkleidet auf Liliths Party gehen sind noch irgendwo lesenswert. Danach ist aber Schluss. Angel gelingt es zwar, die Hand zu ergattern, aber er wird natürlich von ihr korrumpiert. Viele, viele Seiten lang dürfen wir seinen Selbstgesprächen und Zweifeln lauschen. Gunn wird zu einem Dämonen, natürlich wird er vor Schluss noch gerettet, und zwar von dem immer wieder auftauchenden Magier Coronach. Der wurde auch von Wolfram & Hart engagiert und kämpft aber natürlich auch für das Gute.

Ich wüsste nicht, wann sich Wolfram & Hart schon mal so dämlich angestellt haben. Jedenfalls rettet Coronach unsere Freunde immer dann, wenn’s zu brenzelig wird. Cordy wird im Gesicht verletzt, aber erträgt das alles klaglos. Offenbar wohl etwas für die Tränendrüse. Die ganze Geschichte wirkt schnell hingeschmiert, einzelne Ideen sind nur aneinandergereiht, und die langatmigen Einblicke in Angels Inneres sind alles andere als inspiriert. Die 2 Punkte gibt es nur für die Idee mit Lilith und ihren Motivationskursen.

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