Veröffentlicht in Belletristik

Angela Hunt: Uncharted

Fünf alte Freunde treffen sich nach Jahren auf der Beerdigung eines weiteren Mitglieds ihres Freundeskreises wieder: Karyn, die erfolgreiche Schauspielerin; ihr Ex-Ehemann Kevin, ein erfolgreicher Geschäftsmann; Susann, die Südstaatenschönheit, deren Leben sich nur um Reichtum und Aussehen dreht; die unverheiratete Lisa, die ihre alten Eltern pflegt und schon seit der Collegezeit in Kevin verliebt ist; Mark, der Autohändler, der ein grausiges Geheimnis hat.
In Andenken an ihren verstorbenen Freund David willigen sie ein, auf die Marshall-Inseln zu fliegen, um dort beim Bau einer Schule zu helfen. Doch das Boot, auf dem sie das letzte Stück der Reise zurücklegen, gerät in einen Sturm, und die fünf stranden auf einer unbewohnten Insel. Nach und nach enthüllt sich ihnen das wahre Grauen – der Insel, aber auch ihres Schicksals.

Ein unglaublich aufrüttelnder Roman – anders kann man es gar nicht ausdrücken. Während man zunächst annimmt, man habe es mit einem „normalen“ Roman über Zwischenmenschliches und die persönlichen Abgründe von Menschen zu tun, stellt man im Verlauf der Handlung fest, dass das Buch eine erschreckende Parabel über das ewige Schicksal von Menschen ist. Darüber, dass die menschlichen Abgründe, die man zu verbergen sucht, irgendwann ans Licht kommen und man dafür Rechenschaft ablegen muss. Ein Buch, das nachdenklich macht!

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