Veröffentlicht in Belletristik

Diana Gabaldon: Feuer und Stein (Band 1)

Claire und ihr Mann Frank Randall verbringen nach dem Ende des Zweitens Weltkriegs ihre (zweiten) Flitterwochen in Inverness. Doch nachdem Claire einen Stein in einem magischen Steinkreis berührt hat, findet sie sich plötzlich im Jahr 1743 wieder. Zunächst nimmt sie an, daß sie in Aufnahmen für einen historischen Film hineingeraten ist, doch nach einer Auseinandersetzung mit einem englischen Soldaten, in dem sie ihren Mann wiederzuerkennen glaubt, gerät sie in eine Gruppe von Hochland-Schotten, die in ein Scharmützel mit dem Militär geraten sind und Claire zunächst für eine Spionin der Engländer halten.
Sie nehmen Claire mit zur Burg der McKenzies, wo sie versucht, sich in das Leben einzugewöhnen, und dort ihren Platz als Heilerin findet. Weiterhin sucht sie nach einer Möglichkeit, zum Steinkreis und somit nach Hause zurückzukehren. Doch immer wieder eckt sie auch mit ihrem selbstbewußten Auftreten, ihrer „blumigen“ Sprache und ihren modernen Ansichten bei den Menschen an.
Und sie lernt den rothaarigen Schotten James „Jamie“ Fraser näher kennen, einer der Männer, die sie zu der Burg gebracht haben.
Dougal McKenzie, der Bruder des Clanoberhaupts, bringt Claire mit einigen Männern (darunter auch Jamie) zu den Engländern, um etwas über ihre wahre Identität herauszubekommen. Auf dem Weg dorthin macht die Gruppe immer wieder Halt, um Geldspenden für Bonnie Prince Charlie und den Aufstand gegen die Engländer zu sammeln. In der Garnison angekommen, erkennt Dougal rasch, daß Claire keine Spionin, aber die Engländer doch an ihrer Person interessiert sind. Es gibt nur einen Weg, um Claire vor dem Zugriff der Engländer zu schützen: Sie muß einen Schotten heirateten. Und so werden Claire und Jamie zwangsweise verheiratet, was jedoch eine sehr interessante Partnerschaft zu werden verspricht. Sie erfährt einiges über Jamies Geschichte: Er ist Gutsbesitzer, wird jedoch von den Engländern (vor allem von Hauptmann Jonathan Randall, der Claires Mann Frank verblüffend ähnlich sieht und augenscheinlich einer seiner Vorfahren ist) wegen eines Mordes gesucht, den er nicht begangen hat, und ist deshalb untergetaucht.
Die Gruppe kehrt zum Schloß der McKenzies zurück, und Claire und Jamie bleiben einige Zeit dort. Währenddessen freundet sich Claire mit Geilis an, der gebildeten Ehefrau des Dorfrichters. Sie spürt jedoch, daß irgend etwas mit der Frau nicht stimmt, als deren Mann angeblich an einer Erkrankung stirbt, Claire jedoch vermutet, daß es sich dabei um einen Mord handelt. Auch Geilis unterstützt die Versuche der Schotten, Prinz Charles wieder auf den Thron zurückzuholen. Als Jamie einige Tage abwesend ist, fällt Claire einer Verschwörung zum Opfer und soll gerade zusammen mit Geilis als Hexe verbrannt werden, als ihr Ehemann zu ihrer Rettung kommt und sie befreit. Bevor Geilis jedoch dem Feuer zum Opfer fällt – so nimmt man an -, erkennt Claire, daß auch sie aus der Zukunft kommt und wie sie durch den Steinkreis gereist ist. Claire offenbart ihrem Mann endlich die Wahrheit: daß sie nicht in diese Zeit gehört.
Jamie glaubt ihr zunächst nicht, da er sie aber liebt, bringt er sie zum Steinkreis und stellt ihr frei, entweder zurückzukehren oder bei ihm zu bleiben. Claire erkennt, daß sie nicht mehr ohne ihn leben will, und entscheidet sich für ihn. Jamie und Claire reisen nun nach Broch Tuarach, dem Besitztum des Schotten, wo dessen Schwester mit ihrer Familie lebt. Wenig später fällt Jamie jedoch in die Hände englischer Soldaten, die ihn nach Fort William verschleppen und dort einkerkern. Claire versucht, ihren Mann zu befreien, gerät jedoch zusammen mit diesem in die Gewalt des sadistischen Randall, der Jamie verspricht, Claire freizulassen, wenn er ihm zu Willen sei. Jamie willigt ein, und Claire findet sich vor dem Hinterausgang des Gefängnises wieder. Mit Hilfe eines befreundeten Schotten befreit sie einige Stunden später dennoch ihren Mann und flieht mit dem Schwerverletzten nach Frankreich.
Nach seiner Genesung haben die beiden nur noch ein Ziel: die schreckliche Niederlage der Schotten 1746 bei Culloden zu verhindern …

Zu diesem Buch gibt es eigentlich nur folgendes zu sagen: die Liebesgeschichte schlechthin. Absolut süchtigmachend. Ein Muß für alle, die gerne gut geschriebene (dicke) historische Romane lesen. Schon nach diesem ersten Buch ist man ein Fan und kann es nicht erwarten, auch die anderen vier Bände der Highland-Saga zu lesen. Diana Gabaldon schildert diese romantische und abenteuerliche Geschichte mit einer seltenen Leidenschaft. Claire sorgt mit ihren modernen Ansichten für eine Menge Humor, und Jamie ist einfach zu großartig, um wahr zu sein. Es gibt mittlerweile zahlreiche Autoren, die den Versuch unternommen haben, diese Geschichte bzw. diese Idee zu kopieren, aber keinem ist dies auch nur annähernd gelungen.

Mehr zu einer Verfilmung der Buchreihe findet ihr (momentan) hier:

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3 Kommentare zu „Diana Gabaldon: Feuer und Stein (Band 1)

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