Veröffentlicht in Belletristik

Nora Roberts: Eine königliche Familie

Eine junge Frau ist auf der Flucht … sie weiß nicht, warum oder vor wem, sie weiß nur eines: Sie muß schnellstens in Sicherheit. Als man sie findet und ins Krankenhaus bringt, stellt sich heraus, daß es sich bei der jungen Fraum um Prinzessin Gabriella de Cordina handelt, die Tochter des regierenden Fürsten Armand de Cordina. Gabriella hat bei den Ereignisse jedoch ihr Gedächtnis verloren und befindet sich in großer Gefahr, denn es ist davon auszugehen, daß die Entführer sie aus dem Weg räumen werden, um eine Entdeckung zu verhindern.
Gabriella ist jedoch nicht bereit, sich von der Geheimpolizei des kleinen Staates bewachen zu lassen, und auch der Kontakt mit ihrer Familie fällt ihr zunächst sehr schwer. Da bittet ihr Vater Reeve MacGee um Hilfe. Dieser ist der Sohn eines guten Freunde, ehemaliger Geheimdienstmann und arbeitet nun als Privatdetektiv. Reeve, der seit seinem 16. Lebensjahr in Gabriella verliebt ist, willigt schließlich ein, den Job zu übernehmen. Bei seiner Arbeit kommen sein Schützling und er sich ein wenig näher, was durch den Vorschlag des Vaters, die beiden sollten doch eine Verlobung vortäuschen, damit es nicht so sehr auffalle, daß Reeve sich immer in Gabriellas Nähe aufhält, noch verstärkt wirkt.
Schließlich kommt Gabriellas Gedächtnis zurück, und ihre Freunde und ihre Familie müssen schnell handeln, um zu verhindern, daß zwei Verschwörer die Prinzessin wieder in ihre Gewalt bringen.

Von Zeit zu Zeit lese auch ich gerne mal einen Liebesroman … Aber hier fühlte ich mich doch ein wenig unterfordert. Die Story ist ziemlich flach und nicht gerade rund und glaubwürdig. Die Figuren sind ebenfalls unglaubwürdig und besitzen keinerlei Tiefe – was noch dadurch verstärkt wird, daß ihre Handlungen mehrfach unmotiviert sind. Und die obligatorischen Liebesszenen gibt es natürlich auch – ebenfalls entweder unmotiviert (nach dem Motto: „Es wird mal Zeit für etwas Romantik.“) oder so sehr nach Schema F, daß man sie auch getrost streichen könnte. Fazit: Dieses Buch kann man sich sparen.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s